Montagsplausch
Montagsplausch

Quelle: http://tinyurl.com/csdgrc2
Wer viel backt und kocht kennt dieses Dilemma sicherlich gut: Ein Rezept benötigt fünf Eiweiss oder fünf Eigelb. Doch ein Ei besteht nun mal aus Eiweiss und Eigelb. Lange aufbewahren kann man die übrig gebliebene kostbare Hälfe schlecht. So ist es uns zuletzt in den Ferien in Südfrankreich ergangen, als wir uns eine Crème Brûlée zubereitet haben. Wir hatten das Eiweiss von fünf Eiern übrig, welches wir natürlich verwerten wollten. Dank unserer umfangreichen Rezeptdatenbank haben wir das perfekte Pendant zu unserer Crème brulée gefunden, aber dazu das nächste Mal mehr.
Crème brûlée für 6 Personen:
1,5 dl Milch, 3,5 dl Rahm, 5 Eigelb und 50 g Zucker in eine Schüssel geben. Einen Vanillestengel auskratzen und zur Masse geben. Mit einem Schwingbesen miteinander vermengen. Die Crème mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. In sechs kleine Förmchen geben. Diese kommen in eine grosse Gratinform, die mit Wasser gefüllt ist, sodass der Wasserspiegel ca. einen Zentimeter unterhalb der Förmchenränder reicht. Den Ofen auf 130°C vorheizen und die Crème im Wasserbad 45 Minuten garen. Aus dem Ofen nehmen und die Förmli kalt stellen. Vor dem Servieren Zucker darüber streuen und mit einem Heim-Bunsenbrenner den Zucker caramelisieren.
Solltet ihr vorhaben, dieses Rezept nachzubacken, so raten wir euch, einen guten Bunsenbrenner im Fachhandel zu kaufen. Wir benötigten in Frankreich drei Anläufe, denn die ersten zwei aus einem bekannten französischen Supermarkt reichten nicht einmal für das erste Förmchen.
Was wir mit unserem Eiweiss vorhaben, könnt ihr in einer Woche lesen. Eure Vorschläge zur Eierverwertung nehmen wir hier aber schon heute gern entgegen.
220 g Mandeln; geschält und gerieben, 2 El. Wasser 220 g Zucker, 110 g Mehl
Butter (zum fetten des Backbleches) 150-200g Johannisbeergelee oder Himbeergelee,
110 g Puderzucker, 4 Eiweisse
Die gehäuteten, weissen Mandeln fein hacken. Wasser und den Zucker zu den Mandeln hinzufügen und gut verrühren. Nun die Mandel-Zuckermasse langsam in der Pfanne rösten, bis sich das Gemisch von den Rändern löst. Die Masse erkalten lassen und 110 g Mehl untermischen und gut kneten.
Ein mittelgrosses Blech ausbuttern, oder mit Backpapier auslegen und den Teig ausrollen. Ziehen Sie den Teig etwas an der Seite hoch, damit ein Rand entsteht.
Bei 180 Grad goldbraun backen und danach den Boden mit Konfitüre bestreichen.
Nun die Eiweisse mit dem Puderzucker sehr steif schlagen und auf die Konfitüreschicht verteilen.
Nun den Kuchen nochmals in den Ofen geben, bis die Baiserschicht erhärtet ist.
Viel Spass
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Zur Eiweissverwertung mag ich Pisco Sour!
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Meringue, zu hochdeutsch Baiser - das ist das, was mir spontan bei meinen ersten Versuchen mit der gebrannten Cremeeinfiel und auch erfolgreich umgesetzt wurde als ich der Menge ungenutzten Eiweisses gewahr wurde.
Bin gespannt, was Euch dazu möglicherweise kreativeres eingefallen ist!
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220 g Mandeln; geschält und gerieben, 2 El. Wasser 220 g Zucker, 110 g Mehl
Butter (zum fetten des Backbleches) 150-200g Johannisbeergelee oder Himbeergelee,
110 g Puderzucker, 4 Eiweisse
Die gehäuteten, weissen Mandeln fein hacken. Wasser und den Zucker zu den Mandeln hinzufügen und gut verrühren. Nun die Mandel-Zuckermasse langsam in der Pfanne rösten, bis sich das Gemisch von den Rändern löst. Die Masse erkalten lassen und 110 g Mehl untermischen und gut kneten.
Ein mittelgrosses Blech ausbuttern, oder mit Backpapier auslegen und den Teig ausrollen. Ziehen Sie den Teig etwas an der Seite hoch, damit ein Rand entsteht.
Bei 180 Grad goldbraun backen und danach den Boden mit Konfitüre bestreichen.
Nun die Eiweisse mit dem Puderzucker sehr steif schlagen und auf die Konfitüreschicht verteilen.
Nun den Kuchen nochmals in den Ofen geben, bis die Baiserschicht erhärtet ist.
Viel Spass
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Walnussmakronen
- 3 Eiweiß
- 1 Prise Salz
- 1 Tütchen Vanillezucker
- 120 Gramm Puderzucker
Zu einer sehr steifen Masse aufschlagen
- 250 Gramm gehackte Walnusskerne
Vorsichtig unterziehen und auf Oblaten verteilen
Bei 120 Grad ca. 30-35 Minuten im Backofen abbacken.
Wer auf Walnüsse allergisch reagiert wird ausprobieren müssen, ob der Backvorgang bei nur 120 Grad ausreicht um die Allergene auszuschalten. Wer dies nicht riskieren will und noch reichlich Orangen von der Fasnacht übrig hat, kann ja folgendes Rezept ausprobieren:
Orangen-Mandel-Makronen
- 3 Eiweiß
- 160 Gramm Puderzucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- abgeriebene Schale einer Orange
- 1 Essl. Orangensaft
- 200 Gramm Mandeln mit kochendem Wasser überbrühen und dann die Haut abziehen
- 50 Gramm Semmelbrösel (Bitte selbst reiben)
- Oblaten
25 Gramm Bitterschokolade (schmelzen u. nach dem Backvorgang auf die erkalteten
Makronen täufeln)
Die Orangenmakronen bei 140 Grad ca. 25 Minuten backen.
Gutes Gelingen wünscht der Kulturbetrachter
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