Montagsplausch
Montagsplausch

(Bild: Benjamin Leuzinger)
Ihr habt es sicher gelesen: Der grösste Schweizer Kürbis kommt dieses Jahr erneut aus der Gemeinde Pfungen (ZH). Er brachte sage und schreibe 768,5 Kilogramm auf die Waage! Ob dieser Riesenkürbis noch geniessbar ist, bezweifeln wir. Auf jeden Fall befassen wir uns in unserer kleinen Reihe von Kürbisrezepten mit handlicheren, schmackhafteren Ausgaben. Das erste Rezept, das wir euch vorstellen, ist ein Eintopf aus den Anden, der mit Quinoa zubereitet wird. Quinoa ist ein eiweissreiches Grundnahrungsmittel aus den Anden, das sich ähnlich zubereiten lässt wie Hirse.
Quinoa-Kürbiseintopf aus den Anden (für 4 Personen):
Ein daumengrosses Stück geraffelten Ingwer mit zwei fein gehackten, entkernten Chili-Schoten in etwas Ölivenöl andämpfen. 500 Gramm Kürbisfleisch (z.B. Muscade de Provence) würfeln, dazugeben und zirka 10 Minuten dämpfen. 400 Gramm Quinoa beigeben und mit 8 dl Gemüsebouillon ablöschen. Zwei Briefchen Safran und etwas frischen Oregano hinzufügen und alles zusammen 10 Minuten bei kleiner Hitze kochen lassen. Vom Herd nehmen und mit zugedecktem Deckel 15 Minuten ziehen lassen bis die Flüssigkeit aufgesaugt ist.
In einer kleinen Schüssel ein Nature-Joghurt, fein gehackte Petersilie, Salz und Pfeffer vermengen. Etwas Quinoa in einen tiefen Teller schöpfen, einen Klecks Joghurt-Sauce darüber geben und mit Brot servieren.
Weiter Informationen zu Quinoa:
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/quinoa.html
http://www.nature.de/artikel/nahrung/descript/quinoa.htm
Quinoa kenne ich sehr gut. Ich mach das praktisch jede Woche ein mal, meistens Bratlinge, allerdings ein wenig anders, als es in Euren links beschrieben ist.
Auch mit Kürbis experimentiere ich sehr gerne.
Da war ich doch vor gut einer Woche auf dem Matthäusmarkt. Da hat mir eine Frau von einem Markstand ihren Ananaskürbis empfohlen. Ich hatte ihr vorher gesagt, dass ich gerne süss-sauer einmachen würde und Konfi machen. Das kann ich Euch wirklich empfehlen. Der schmeckt echt nach Ananas. Ich hatte ein gutes Stück Arbeit vor mir. Der Kürbis war ca. 7 kg schwer.
Zuhause angekommen, nahm ich das schärfste Messer, das ich hatte. Aber nach ein paar Minuten war der erst etwas mehr als angeritzt. Ich gin in den Keller und holte das Beil, säuberte es und strich es mit Olivenöl ein. Mit dem Beil hatte ich endlich erfolg.
Als erstes machte ich mich an die sauer-süsse Version, mit Essig, Wasser, Zucker und Zwiebelringen. Als Gewürze verwendete ich Koriander, Curry und Ingwerstückli. Das kann ich sehr empfehlen.
Dann machte ich mich an die erste Version Konfi, mit etwas Orangen und Zitronensaft. Dabei hatte ich noch etwas von den Schalen dazugeraffelt. Es überzeugte mich und machte mich hinter weitere Versuche.
Der Zweite Versuch: Wie oben, dazu noch frischen Ingwer hineingeraffelt.
Da kam mir die Idee, dass zu Ananasgeschmack sicher auch gut Curry passt.
Also die dritte Version wie die zweite und zusätzlich noch Curry hinein. Das schmeckte wirklich gut. Nur habe ich wahrscheinlich etwas zuviel Curry erwischt. Die Konfi wurde sehr pikant.
Dazwischen habe ich noch zweimal gekocht: einmal Wähe und das andere Mal Suppe.
Dann war der Ananaskürbis weggeputzt. Die letzte Idee kam mir zu spät in den Sinn.
Und zwar folgende: Wie wäre es die süssauren Kürbis mit der Flüssigkeit zu mixen und dann einzufüllen, so quasi als Brotaufstrich. Natürlich müsste man dazu den Ingwer raffeln und den Koriander mahlen. Ich frage mich ob das hält. Ich werde sicher bald mal einen Versuch starten.
Das ganze könnte ich mir auch mit Käse vermischt auf Toastbrot vorstellen, im Ofen überbacken. Was meint Ihr dazu?
Direktlink zum Kommentar
Quinoa kenne ich sehr gut. Ich mach das praktisch jede Woche ein mal, meistens Bratlinge, allerdings ein wenig anders, als es in Euren links beschrieben ist.
Auch mit Kürbis experimentiere ich sehr gerne.
Da war ich doch vor gut einer Woche auf dem Matthäusmarkt. Da hat mir eine Frau von einem Markstand ihren Ananaskürbis empfohlen. Ich hatte ihr vorher gesagt, dass ich gerne süss-sauer einmachen würde und Konfi machen. Das kann ich Euch wirklich empfehlen. Der schmeckt echt nach Ananas. Ich hatte ein gutes Stück Arbeit vor mir. Der Kürbis war ca. 7 kg schwer.
Zuhause angekommen, nahm ich das schärfste Messer, das ich hatte. Aber nach ein paar Minuten war der erst etwas mehr als angeritzt. Ich gin in den Keller und holte das Beil, säuberte es und strich es mit Olivenöl ein. Mit dem Beil hatte ich endlich erfolg.
Als erstes machte ich mich an die sauer-süsse Version, mit Essig, Wasser, Zucker und Zwiebelringen. Als Gewürze verwendete ich Koriander, Curry und Ingwerstückli. Das kann ich sehr empfehlen.
Dann machte ich mich an die erste Version Konfi, mit etwas Orangen und Zitronensaft. Dabei hatte ich noch etwas von den Schalen dazugeraffelt. Es überzeugte mich und machte mich hinter weitere Versuche.
Der Zweite Versuch: Wie oben, dazu noch frischen Ingwer hineingeraffelt.
Da kam mir die Idee, dass zu Ananasgeschmack sicher auch gut Curry passt.
Also die dritte Version wie die zweite und zusätzlich noch Curry hinein. Das schmeckte wirklich gut. Nur habe ich wahrscheinlich etwas zuviel Curry erwischt. Die Konfi wurde sehr pikant.
Dazwischen habe ich noch zweimal gekocht: einmal Wähe und das andere Mal Suppe.
Dann war der Ananaskürbis weggeputzt. Die letzte Idee kam mir zu spät in den Sinn.
Und zwar folgende: Wie wäre es die süssauren Kürbis mit der Flüssigkeit zu mixen und dann einzufüllen, so quasi als Brotaufstrich. Natürlich müsste man dazu den Ingwer raffeln und den Koriander mahlen. Ich frage mich ob das hält. Ich werde sicher bald mal einen Versuch starten.
Das ganze könnte ich mir auch mit Käse vermischt auf Toastbrot vorstellen, im Ofen überbacken. Was meint Ihr dazu?
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