2012-09-26 00:10:18
Rentabler Hafen
Die Verwaltung der Schweizerischen Rheinhäfen weist 2011 einen Unternehmenserfolg von CHF 7'106'976 auf.
Nach 5% Rückstellungen gehen davon 40% an BS, 60% an BL.
Basel hat also 2011 gut 2.7 Mio am Hafen verdient
Grünes Licht für «Rheinhattan»-Planer
2012-09-25 16:52:34
Finanzierung Hafenerweiterung
Sehr geehrte Frau Mück
Ihr Argument, dass 'Rheinhattan' in erster Linie viel Geld abwerfen muss, um die geplante Hafenerweiterung zu finanzieren, ist aus folgenden Gründen falsch:
- Die Hafenerweiterung (besser, "partielle Verlagerung") findet VOR Neubau auf Klybeck- und Westquai, also dem 'Rheinhattan', statt.
- Infrastruktur und deren Kosten im Hafengebiet wird grösstenteils von den anwesenden Firmen selber erstellt und bezahlt.
- Die Hafenverwaltung der Schweizerischen Rheinhäfen hat 2011 einen Unternehmenserfolg von CHF 7'106'976 eingefahren. Mit den Flächen wird also auch jetzt bereits viel Geld generiert und künftig dies einfach auf eine andere Art geschehen (wobei zugegebenermassen durch Wohnungsbau der Betrag wohl auch erhöht wird).
Das Hafenbecken 3 ist eine notwendige Erweiterung für den Hafen - auch im Sinne der ökologischen Logistik via Wasserweg. Daher sollten doch die Grünen Möglichkeiten dessen Finanzierung gutheissen und nicht als Gewinnmaximierung auf Kosten der Einkommensschwächeren abtun.
freundliche Grüsse
André Erismann
Grossratskandidat grünliberale (Kleinbasel)
Assistent der Geschäftsleitung Rhenus Port Logistics
Braucht Basel Rheinhattan?
2012-09-11 22:23:36
einfach wie Genf und Bern
Die aktuelle Situation betreffend Kleinplakatiererei in Basel ist in der Tat sehr unbefriedigend.
Dass Wildplakatieren unterbunden wurde, ist einigermassen verständlich – zogen doch in früheren Zeiten pro Tag 3-4 Touren mit je 180 Plakaten zum hängen durch die Innenstadt, deren Resultat dann meist innert Stundenfrist wieder abgerissen wurde – sei es von der Stadtreinigung oder von gewissen wütenden Ladenbesitzern oder pingeligen Bürgern. Dies war eine enorme ‚Papierschlacht‘ und für die Umwelt eher weniger gut.
Dass die APG einfach Stellen der Wildplakatierer (z.B. Säulen beim Heuwaage-Parkhaus) mit eigenen ‚offiziellen‘ Stellen annektierte und horrende Gebühren einstreichen darf, geht aber auch nicht und ist für die kulturell orientierte Veranstaltungswerbung desaströs.
Dass wir aber in der Stadt ein Duopol – eigentlich sogar ein Monopol, denn die s.e.a GmbH, als zweiter Anbieter, versagt gegen die Kulturbox GmbH total – von zwei Kulturplakat-Firmen haben, ist auch nicht in Ordnung. Da der Markt nicht spielt und es nur zwei Anbieter mit zu wenigen verfügbaren Plätzen gibt, kann sich hier wie die APG im grösseren Stil eine Firma gute Erträge einstreichen!
Vorbild sollte meiner Meinung nach nicht Zürich sein, denn dort kostet das Schalten von Werbung an den Kultursäulen (via ALIVE GmbH) auch ordentlich Geld, sondern Genf: Dort sind viele Stromverteiler-Elektrokästen mit simplen Klemmrahmen versehen und jedermann/frau kann seine Plakate selber und gratis reinhängen gehen. Dies war jedenfalls vor einigen Jahren so, mittlerweile hat sich dies eventuell auch geändert (ich bin nicht mehr in diesem Business aktiv…).
Oder die Stadt Bern: Dort gibt’s etliche für alle zugängliche freie Flächen extra für Kulturwerbung.
Beide Städte gemäss dem Prinzip ‚first come, first served‘ oder wer persönlich am aktivsten ist, hat auch seine Werbung präsent…
Also liebe Behörden der Stadt Basel, so kompliziert ist es nicht und braucht auch kein superkomplexes Konzept: Einfach freie Flächen und Rahmen explizit für kulturelle Promotion zur Verfügung stellen, die Kulturszene wird sich deren gerne annehmen und gucken, dass diese auch interessant, bunt und sauber aussehen.
Nieder mit den Plakaten!
2012-09-11 15:52:25
Propaganda in eigener Sache
Einer von den 769 bin ich:
www.andreerismann.ch
Wer meine Schwerpunkte mag - Liste 10 im Kleinbasel einwerfen oder gleich 3 x André Erismann auf den Wahlzettel schreiben.
Besten Dank
769 Personen wollen in den Grossen Rat
2012-08-03 18:43:04
Wohnen im Rahmen von Zwischennutzung ist gut
Da es aufgrund laufender und noch sehr lange dauernder Gesamtplanung des Hafen-Areals unrealistisch ist, dass bereits bis in fünf Jahren endgültige Wohngebäude auf dem Klybeckareal stehen werden, macht es Sinn, die anstehende Wohnraumentwicklung früh sowie bereits im Rahmen der Zwischennutzung zu starten.
So kann sich, genau wie sich das die Zwischennutzer auch wünschen, ein lebendiges und diversifiziertes Quartier entwickeln. Es geht dem vorliegenden Anzug daher auch nicht um die Vertreibung der Zwischennutzer, sondern lediglich um die Prüfung um deren baldmöglichste Erweiterung mit individuellen Wohnformen. Sozusagen also ein Upgrade der Zwischennutzung.
Die gewählten Begriffe wie „potentielle Investoren“ oder „Baurechtszinsmodell“ vermitteln jedoch vielleicht einen etwas falschen Eindruck des Anliegens, dass durch „Errichtung von Wohngebäuden“ nicht eine endgültige Bebauung sondern eine temporäre, dem Charakter der Zwischen- und Impulsnutzung entsprechende Quartierentwicklung gemeint ist.
Von Eigeninteressen in diesem Kontext auf die glp bezogen zu sprechen, ist daher nicht korrekt.
Rheinhattan muss schneller her